KI im KMU: Was der Datenschutz wirklich verlangt
Juli 2026

Fast jedes KI-Gespräch in einem Schweizer Betrieb beginnt mit derselben Frage: Wo landen unsere Daten? Sie ist berechtigt. Gestellt wird sie meistens zu spät, nämlich dann, wenn das Werkzeug schon ausgewählt ist und niemand mehr zurück will.
Drei Fragen klären das Meiste. Welche Daten verlassen überhaupt das Haus? Oft weniger als befürchtet, manchmal deutlich mehr. Wo werden sie verarbeitet, und lässt sich das vertraglich festhalten? Und werden sie zum Training weiterverwendet? Bei geschäftlichen Verträgen lautet die Antwort in der Regel nein, doch sie gehört schriftlich festgehalten statt aus dem Gedächtnis zitiert.
Diese drei Fragen vorab zu klären kostet eine Woche. Sie hinterher zu klären kostet den halben Aufbau ein zweites Mal. Am weitesten trägt dabei oft die schlichteste Lösung: das System dort rechnen lassen, wo die Daten schon liegen.